Was ist eine „Vereinsschwitzung?“

Als am 26. November 2022 eine Schwitzhütte beim Haiderhof wegen widriger Witterungsbedingungen nicht zu Stande kam, aber sich dafür doch 7 Mitglieder angemeldet hatten, beschlossen wir kurzerhand, die Zusammenkunft auf die Od*Chi Oim zu verlagern und dort die Holzofen~Gartensauna, sowie den Terrassenkaminofen im wettergeschützten Freisitz nebenan anzufeuern, was bei dem nasskalten Wetter damals auch wirklich die beste Lösung war.

Seither gab es etliche Vereinsschwitzungen, oftmals auch am Abend vor den Jahreshauptversammlungen, die auch vor Ort stattfanden.

So hat sich das als sehr geeignetes Format entpuppt, das Vereinsleben auf gschmeidige Weise zu beleben und auch die Jahreskreisfeste der dunkleren Jahreshälfte in einem geschützten und sehr gemütlichen Rahmen zu feiern. Das von mir geschaffene Ambiente bietet dafür auf jeden Fall einen sehr geeigneten Rahmen und somit ist die Od*Chi Oim ein temporäres Vereinsheim.

Das Ganze läuft dann so ab, dass ich in meinem gemütlichen und wettergeschützten Gartenwohnzimmer den Terrassenkaminofen anzünde, um den sich die Anwesenden auf gemütlichen Couchbetten, Sesseln, sowie Barhockern an der Bar, drum herum gesellen können und zünde den Holzofen in der daneben befindlichen Gartensauna an. 
Die ist sehr klein und deshalb passen dort nur 3, höchstens 4 Leute rein. Deshalb gehen dann nach und nach auch immer nur kleine Grüppchen rein, die Anderen bleiben am Feuer und so entsteht praktisch ein nettes Bäumchen wechsle Dich Szenario. Zudem wird die Sauna so auch richtig gut genutzt, weil ja nur kurze Pausen zwischen den jeweiligen Schwitzsitzungen der einzelnen Grüppchen entstehen. Natürlich steht es Jedem frei, in die Sauna zu gehen, oder auch nicht. Eh klar! Man kann auch einfach so dabei sein.
Ansonsten halten wir es, wie auf den TINGs auch, dass ein Jeder etwas Leckeres mitbringt und somit mehr als genug für Alle da ist. 
Ein oder mehrere Scheitl Holz sind natürlich auch willkommen und eine besondere Freude kann dem Gastgeber damit bereitet werden, wenn man ihm sein Lieblinxbier, das Unertl Weißbier, mitbringt. Das ist natürlich kein Muss, aber natürlich schon sehr erfreulich.

So eine Vereinsschwitzung ist jedenfalls immer wieder eine lustige Gschicht und ereignet sich vorwiegend in den Wintermonaten, z.B. auch zum Jahreskreisfest Imbolc im Februar, oft auch zur Wintersonnenwende. Es fand auch schon zu Silvester statt, als Alternative zu dem ganzen Halligalli, zumal bei mir oben eher wenig bis gar nicht geknallt wird. 

Los geht’s meistens um 19 Uhr und geht, mit Open End, in die Nacht hinein. Je nachdem, wie lange es die Gäste halt aushalten. Da ich ja eine Nachteule bin, stört es mich nicht, wenn es recht spät, bzw. früh wird.