Somit gibt es diese Vereinigung schon deutlich länger als den tatsächlichen e.V. und er resultiert aus den jahrelangen, von Od*Chi inszenierten Waldläufer~ und Naturliebhaber~Treffen, den sogenannten TINGs, was sich mit Treffen In Natürlicher Gemeinschaft übersetzen lässt, jedoch vom alten germanischen Wort Thing für Stammestreffen entlehnt ist.· © OdChi
TING & Entstehung des Naturzauber Vereins
In den Jahren von 1993 bis 2004 lebte Od*Chi, vorwiegend in den wärmeren Jahreszeiten, also von Mitte März bis Mitte November, inspririert von den Büchern von Tom Brown Jr. und seines indigenen Lehrers Stalking Wolf, in den Wäldern und Gebirgen des Berchtesgadener Landes, des Chiemgaus und im Landkreis Rosenheim, während er im Winter in diversen WG's und Komunen Unterschlupf fand.
An seinen Lagerplätzen veranstaltete er von 1994 bis 2017 sogenannte TINGs (Treffen In Natürlicher Gemeinschaft) regelmäßig zu den jeweiligen Jahreskreisfesten.
Im Laufe der Jahre konnte er aber die Regelmäßigkeit, alle 8 Jahreskreisfeste durchzuführen, nicht mehr aufrecht erhalten, da er durch seine musikalische Entwicklung immer mehr anderweitige Termine hatte.
Im Herbst 2017 fand dann das letzte "offizielle" TING statt.
Ab 2004 wurde er im Leopoldstal bei Bayerisch Gmain, in einem alten Haus von 1850, sesshaft, wo er dann auch 16 Jahre lebte. So musste er fortan selbst zu den TING~Plätzen pilgern, wo er zuvor stets zu sich "nach Hause" einlud.
2008 wurde dann vom internen Kreis der TINX (Leute die aufs TING gehen) der NaturS/Zauber Verein e.V. im Musik~Cafe Weyhalla von Girgl Ertl in Weyarn mit 15 Gründungsmitgliedern gegründet und kann als Kind des TING's verstanden werden.
Schon davor bekamen Leute, wie Förster, Jäger oder Grundbesitzer, auf die Frage, was für ein Verein man sei von den TINX die Antwort: "Mia sann da Natursauber Verein" und hielten ihnen einen Sack mit gesammelten Waldmülll unter die Nase. Denn oftmals waren die Versammlungsplätze, wie z.B. an der Mangfall, häufig genutzte Partyplätze, wo unachtsame, meist junge Menschen, ihren Müll hinterließen. Hier fühlten sich die Besucher des TING's berufen, diesen Müll aufzuräumen und aus dem Wald zu schaffen, was dazu führte, dass sie an einigen Plätzen ein wohlwollendes Duldungsrecht erhielten.
Daraus resultierend ist es den Mitgliedern des Naturzauber Vereins immer noch ein Anliegen, die Natur von deplatzierten Waldmüll zu befreien und der Verein ruft deshalb immer wieder zu öffentlichen Waldmüllsammelaktionen unter dem Slogan "Ramadama" auf.
Aber es gehört auch zu den Gepflogenheiten eines Naturzauber Vereins Mitglieds, stets ein Müllsackerl dabei zu haben und völlig selbstverständlich den vorzufindenden Müll der im Wald herum liegt aufzusammeln.